
Antike Terracotta-Bodenfliesen bieten eine einzigartige Verbindung von Geschichte und Handwerkskunst. Jede Terracottafliese, die wir bei De Opkamer anbieten, wurde vor Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten handgefertigt und zierte einst historische Gebäude wie Bauernhäuser, Gutshöfe oder Landvillen. Jetzt können diese originalen Fliesen Ihrem Zuhause einen unvergleichlichen Charme verleihen – mit ihrer warmen Ausstrahlung, lebendigen Farbtönen und der authentischen Patina, die nur echte antike Fliesen besitzen.
De Opkamer ist auf die Bergung und Restaurierung solcher historischer Baumaterialien spezialisiert und verfügt über eine der größten Sammlungen in Europa. Wir spüren alte Terracottaböden in ganz Europa auf, bauen sie fachgerecht aus und bereiten sie professionell auf. Aktuell haben wir rund 3000 m² dieser originalen Terracotta-Bodenplatten auf Lager – bereit, um in neuen Projekten wiederverwendet zu werden. Man kennt diese historischen Bodenfliesen auch unter Begriffen wie Cotto-Fliesen, Terracotta-Bodenplatten oder einfach Tonplatten.
Antike Terracottafliesen zeichnen sich durch ihren unverwechselbaren Charakter aus. Da sie vor langer Zeit von Hand gefertigt wurden, ist keine Fliese genau wie die andere. Kleine Unregelmäßigkeiten in Form und Oberfläche, abgeschliffene Kanten und Farbnuancen verleihen dem Bodenbelag ein lebendiges, historisches Erscheinungsbild. Dieser gelebte Look lässt sich mit neuen Fabrikfliesen kaum nachahmen und schafft in jedem Raum eine warme, einladende Atmosphäre.
Gerade für Einrichtungen im Landhausstil oder rustikalen Design sind antike Terracotta-Bodenfliesen ideal. Ihre erdigen Farbtöne und der matte Glanz passen perfekt zu natürlichen Materialien wie Holz, Stein und klassischen Textilien. Doch auch im modernen Ambiente setzen sie spannende Kontraste: Ein minimalistischer Neubau gewinnt durch einen originalen Terracotta-Boden an Wärme und Individualität. Innenarchitekten und anspruchsvolle Bauherren schätzen diese historischen Fliesen, um hochwertigen Räumen einen unverfälschten, ländlichen Charme zu verleihen.
Antike Terracottafliesen sind in unterschiedlichen Formaten und Farbtönen erhältlich. Typische Größen sind quadratisch ca. 16 × 16 cm, 20 × 20 cm oder 22 × 22 cm. Mitunter findet man auch andere Maße oder Formen – etwa rechteckige Ziegelplatten oder sechseckige Terracottafliesen (sogenannte “Tomette”-Fliesen aus Frankreich). Die Stärke der Fliesen liegt meist bei etwa 2 bis 3 cm, was ihnen eine hohe Robustheit verleiht.
Die Farbpalette dieser historischen Bodenplatten reicht von warmen Rot-, Orange- und Lachs-Tönen bis hin zu satter Ocker- und Gelbfarben sowie seltenen Weiß-Beige Nuancen. Diese Farbunterschiede ergeben sich aus der Beschaffenheit des Tons und den traditionellen Brennverfahren: So besitzen z. B. viele alte französische Terracottafliesen ein gelbliches oder cremefarbenes Erscheinungsbild, während niederländische oder deutsche Bauernfliesen oft in Rot-Orange Tönen gehalten sind. Jede Fliese erzählt durch ihre Farbe von ihrer Herkunft – egal ob aus den Lehmböden Südfrankreichs, Italiens oder der Niederlande.
Unsere umfassende Kollektion spiegelt diese Vielfalt wider. Bei De Opkamer finden Sie unter anderem:
Dank ihrer Stärke und Wärmespeicherfähigkeit eignen sich antike Terracottafliesen hervorragend für moderne Wohnansprüche. Sie können ohne Weiteres mit einer Fußbodenheizung kombiniert werden – die Fliesen nehmen die Wärme auf und geben sie gleichmäßig an den Raum ab. So genießen Sie behagliche Wärme und gleichzeitig die Ästhetik eines jahrhundertealten Bodens. Auch in viel genutzten Bereichen wie Küche, Wohnzimmer oder Flur bewähren sich diese Fliesen aufgrund ihrer Strapazierfähigkeit.
Bei der Verlegung antiker Terracotta-Bodenfliesen ist handwerkliches Geschick gefragt, da leichte Maß- und Dickenunterschiede bestehen können. Ein erfahrener Fliesenleger wird die Fliesen fachgerecht im Mörtelbett verlegen und eventuelle Unebenheiten ausgleichen. Nach dem Verfugen erhält der Boden seinen endgültigen Charakter, wenn die Fliesen gereinigt und zum Schutz imprägniert oder gewachst werden. Das Ergebnis ist ein fester, langlebiger Bodenbelag, der sowohl in restaurierten Altbauten als auch in Neubauten mit historischem Akzent überzeugt.
Grundsätzlich sind antike Terracottafliesen für Innenräume konzipiert. In überdachten Außenbereichen oder mildem Klima können sie zwar ebenfalls eingesetzt werden, doch in unbeheizten, frostgefährdeten Zonen ist Vorsicht geboten. Da Terrakotta ein offenporiges Material ist, kann eingedrungene Feuchtigkeit bei Frost zu Beschädigungen führen. Innen verlegt und richtig geschützt hingegen halten diese Fliesen über Generationen – viele von ihnen haben bereits mehrere Menschenleben überdauert.
Die Pflege eines antiken Terracotta-Bodens ist unkompliziert, wenn man einige grundlegende Tipps beachtet. Zunächst sollten die Fliesen nach dem Verlegen mit einer geeigneten Imprägnierung oder Wachsschicht geschützt werden. Diese Behandlung macht die poröse Oberfläche weniger aufnahmefähig für Flecken und Feuchtigkeit. Dabei gibt es verschiedene Methoden: Traditionell wird oft mit Leinöl oder natürlichen Wachsen gearbeitet, moderne Imprägniermittel auf Wasserbasis sind jedoch ebenfalls verfügbar. Unsere Experten beraten Sie gern, welche Methode für Ihren Boden geeignet ist.
Im Alltag genügt es, die Terracottafliesen regelmäßig zu kehren oder zu saugen und bei Bedarf feucht zu wischen. Verwenden Sie hierfür am besten milde Reiniger oder spezielle Naturseifen, die für Terracotta geeignet sind. Aggressive Reinigungsmittel sollten vermieden werden, um die atmungsaktiven und wärmespeichernden Eigenschaften des Materials nicht zu beeinträchtigen. Ein mit Wachs behandelter Terracotta-Boden kann ein- bis zweimal im Jahr mit einem Pflegemittel aufgefrischt werden, damit er seinen dezenten Glanz behält. Mit der richtigen Pflege bleiben antike Cotto-Fliesen über Jahrzehnte schön und entwickeln im Laufe der Zeit sogar noch mehr Charakter.
Ja. Antike Terracottafliesen (bzw. Cotto-Fliesen) lassen sich sehr gut mit Fußbodenheizungen kombinieren. Durch das dicke Tonmaterial speichern die Fliesen Wärme und geben sie langsam und gleichmäßig ab. Wichtig ist eine fachgerechte Verlegung mit geeignetem Kleber und die volle Durchtrocknung des Bodens, damit die Heizwärme optimal übertragen werden kann.
Antike Terracottafliesen sind pflegeleicht, sofern sie richtig behandelt wurden. Nach dem Verlegen sollten die Fliesen imprägniert oder gewachst werden, um sie vor Verschmutzungen zu schützen. Für die laufende Reinigung reichen Fegen oder Staubsaugen und gelegentliches feuchtes Wischen mit mildem Reiniger. Aggressive Chemikalien und scheuernde Mittel gilt es zu vermeiden. Gelegentlich kann eine Auffrischung der Wachsschicht oder Imprägnierung erfolgen, damit die Fliesen ihren Schutz und Schimmer behalten.
Antike Terracottafliesen gibt es in diversen Größen und Farbnuancen. Häufig sind quadratische Formate von etwa 16 × 16 cm bis 22 × 22 cm vertreten. Daneben existieren Sonderformate wie rechteckige Tonplatten oder sechseckige Fliesen. Farblich variiert antike Terrakotta von Ziegelrot, Orange und Lachsrosa bis zu Ockergelb und hellem Beige. Die genaue Ausprägung hängt vom Ursprungsort und der Tonart ab – so weisen z. B. französische Fliesen oft gelbliche Töne auf, während niederländische eher rötlich sind.
Diese Fliesen stammen ursprünglich aus alten Gebäuden, hauptsächlich in Europa. Viele antike Terracotta-Böden wurden in historischen Bauernhöfen, Schlössern, Klöstern oder Landhäusern in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Italien oder Deutschland verlegt. Wenn solche Gebäude renoviert oder abgerissen werden, bergen Spezialisten wie De Opkamer die erhaltenen Fliesen. Nach einer sorgfältigen Aufarbeitung (Reinigung, Sortierung und ggf. Restaurierung) gelangen die Fliesen wieder in den Handel, sodass sie in neuen Projekten ein zweites Leben erhalten.
Nur bedingt. Generell sind antike Terracotta- oder Cotto-Fliesen für den Innenbereich gedacht. In mediterranen Regionen oder überdachten Außenbereichen (z. B. Veranden) werden sie zwar bisweilen verwendet, jedoch ist Vorsicht geboten: Terracotta nimmt Feuchtigkeit auf und könnte bei Frost Schaden nehmen. Wenn Sie einen historischen Terracotta-Belag im Freien einsetzen möchten, sollte dieser unbedingt vor Regen und Nässe geschützt sein und in unserem Klima idealerweise frostfrei überwintern.